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» Bildname: 25.05.2007 / 29.Mai 1932 – 1. Motorradrennen (3 von 13)
 

 

 
25.05.2007 / 29.Mai
 
 
 
 
  Daten und Fakten
 
 

75 Jahre Hockenheimring

29.Mai 1932 – 1. Hockenheimer Motorradrennen -

Ein Engländer als Star des Eröffnungsrennens

Hockenheim war Anfang des vergangenen Jahrhunderts bekannt durch seine Zigarrenindustrie und den Spargelanbau. Es war eine Kleinstadt unter vielen. Von Bedeutung keine Spur.

Dies änderte sich, als die Stadt dem Bau einer eigenen Rennstrecke zustimmte und am 29.Mai 1932 auf dem neu errichteten Dreieckskurs die erste Veranstaltung zur Austragung kam. Immer mehr wurde die „Renn- und Versuchsstrecke“ zum Aushängeschild der badischen Gemeinde, und kein Lexikon unterließ es zukünftig, auf diese Besonderheit eigens hinzuweisen. Bald wusste jeder Motorsportbegeisterte in Deutschland, wo Hockenheim lag. Mit dem Start zum „1.Hockenheimer Motorradrennen„ am 29. Mai 1932 ging nicht nur ein Traum in Erfüllung. Auch für die Kleinstadt begann ein Aufstieg, der ihren Namen in der ganzen Welt bekannt machen sollte.

Für das Eröffnungsrennen hatte Initiator Ernst Christ die Landesgruppe Südwest des Deutschen Motorradfahrer Verbandes (DMV) als Veranstalter gewonnen. Ihr Sportleiter Martin Kastner übernahm die Funktion des ersten Rennleiters, tatkräftig unterstützt von dem am 1.12.1931 ins Leben gerufenen „Motorfahrer-Club Hockenheim“.

Mit dem Start der unterbesetzten 250er Ausweisklasse begann der erste Renntag. Es siegte der Asperger UT-Fahrer Küstner, der von Anfang bis Ende das kleine Feld anführte.

Ein Eröffnungsrennen ohne den gebürtiger Hockenheimer Arthur Geiß wäre kaum denkbar gewesen. Deutschlands erfolgreichster Motorradfahrer in der kleinen Klasse wusste, dass er seinen Landsleuten etwas schuldig war. Vom Start weg setzte er sich mit seiner DKW an die Spitze des 250er Lizenzrennens und drehte vor 60 000 jubelnden Zuschauern seine Runden.

Ähnlich sah es in der Ausweisklasse bis 500ccm aus. Auch hier lag eine DKW unangefochten an der Spitze und siegte mit einem Durchschnitt von 105,2 km/h unter einem Fahrer, der in Hockenheim sein erstes Motorradrennen bestritt. Wilhelm Herz ahnte damals noch nicht, dass sich sein zukünftiger Lebensweg immer wieder mit der Geschichte der Hockenheimer Rennstrecke kreuzen und er selbst einmal ein Stück Hockenheim-Geschichte schreiben würde.

Den Abschluss der Eröffnungsveranstaltung bildete das Rennen der 500er Maschinen. Am Start Deutschlands berühmtester Engländer, wie Tom Bullus einmal genannt worden war. Obwohl zum gleichen Termin das bedeutende ADAC-Eifelrennen über die Bühne ging, hatten sich die Neckarsulmer auch für eine Teilnahme in Hockenheim entschieden. NSU-Betriebsführer von Falkenhayn begleitete sogar persönlich seinen Starfahrer ins badische Land.

Wie nicht anders zu erwarten, setzte sich der lange Engländer auf der Königswellen-NSU sofort an die Spitze des Feldes. Tief gebeugt jagte er über die endlos scheinenden Geraden des neuen Dreieckskurses und vergrößerte von Runde zu Runde seinen Abstand. Bullus war und blieb der Held des Tages. Wie er selbst schreibt, kam er als Spitzenreiter auf einen Durchschnitt von 127 km/h und fuhr mit 129 km/h zugleich die schnellste Runde des Tages. 

Hockenheim hatte die Feuertaufe bestanden. Daran gab es keinen Zweifel. Und in Anbetracht der gefahrenen Zeiten hieß es schon bald, dass der Hockenheim Kurs die schnellste Straßenrundstrecke Deutschlands sei.

Quelle: Pressemeldung Hockenheim-Ring GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  25.05.2007 / 26. Mai DriftChallenge
 
 
 

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